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Die Konjugation

Wer sich mit einer komplett neuen Sprache beschäftigt – oder sich mit seiner eigenen Sprache genauer auseinandersetzt–, dem wird früher oder später der Begriff der Konjugation auffallen. Was für einige ein einfacher Begriff der Grammatik ist, kann für man anderen ein rätselhafter Fachbegriff sein.

Das Wort Konjugation kommt von dem lateinischen Wort coniugatio (Verbindung). Die Konjugation bezeichnet das Beugen von Verben, was man zum Beispiel durch eine Veränderung des Wortstammes erzielen kann. Die Konjugation zeigt dabei, um wie viele Perosnen oder Dinge es geht. Nicht nur das, sie zeigt auch, in welcher Beziehung der Sprecher zu den genannten Objekten oder Personen steht.

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen zwei Konjugationsklassen: Der Primären Konjugation und der Sekundären Konjugation.

Unter der Primären Konjugation versteht man das Flektieren eines Verbs, um eine Kongruenz zu anderen Satzteilen zu erzeugen. Man unterscheidet hier zwischen zwei Arten der primären Konjugation: Der Person und dem Numerus.

Mit Hilfe der Sekundären Konjugation kann man im Verb bestimmte Eigenschaften der Präpositionen ausdrücken. Zu deren man unter anderem Tepus und Modus zählt.

In der deutschen Sprache ist die Konjugation nicht allzu schwer: Fast alle Verben haben die Endung -en (kaufen, lieben…)
So könnte man nun eine Tabelle aufstellen, indem man das Wort lieben konjugiert.

Ich liebe, du liebst, er liebt, wir lieben etc.

Man erkennt also, dass der Stamm [lieb] immer gleich ist, lediglich die Endung verändert sich – das Wort wird konjugiert.

Es gibt aber genauso gut nicht konjugierte Formen. So gilt der Infinitiv im deutschen als nicht konjugiert. Der Infinitiv des Wortes lieben hat so auch Partizipien, welche nicht konjugiert werden. So gibt es das PPA, was für Partizip Präsens Aktiv steht, in der Schule lernt man es als Partizip I kennen (liebend) und das PPP, das Partizip Perfekt Passis, oder Partizip II (geliebt).

Ob geliebt oder nicht – unbewusst wenden wir konjugierte Formen immer an, denn ohne sie könnte unsere Sprache, wie wir sie kennen, nicht funktionieren.